21 Oct 2026

Stellungnahme zum jüngsten Cybersicherheitsvorfall bei TWINO

Am 15. und 16. Oktober 2026 war die Investitionsplattform von TWINO Ziel eines Cyberangriffs. Die Angreifer haben keinen Zugriff auf Investorenkonten, Passwörter oder Kopien von Ausweisdokumenten erlangt, und es wurden keine unbefugten Transaktionen oder Auszahlungen durchgeführt. Ihre Investitionen und Gelder sind nicht betroffen.

TWINO news


Am 15. und 16. Oktober 2026 wurde die Investmentplattform TWINO Ziel eines Cyberangriffs. Dabei verschaffte sich ein unbefugter Dritter Zugriff auf eine begrenzte Menge personenbezogener Daten von Anlegern. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen Betroffenen. Sie haben uns Ihre Daten anvertraut, und wir bedauern zutiefst, dass es uns nicht gelungen ist, diese vollständig zu schützen.

Die wichtigsten Fakten

  • Rund 8 % der derzeitigen TWINO-Anleger sind betroffen.

  • Falls Ihre Daten betroffen sind, haben wir Sie bereits per E-Mail kontaktiert, und zwar unter der auf der Plattform hinterlegten E-Mail-Adresse. Wenn Sie keine entsprechende E-Mail erhalten haben, sind Ihre Daten nach unserem derzeitigen Kenntnisstand nicht betroffen. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

  • Die Plattform funktioniert weiterhin uneingeschränkt. Die Angreifer hatten keinen Zugriff auf Anlegerkonten, Passwörter wurden nicht erlangt und es wurden weder unautorisierte Transaktionen noch unbefugte Auszahlungen vorgenommen. Ihre Anlagen und Ihr Guthaben sind nicht betroffen.

  • Der Angriff wurde gestoppt und die dabei ausgenutzte Sicherheitslücke wurde geschlossen.

Was ist passiert?

Am Abend des 15. Oktober sowie am 16. Oktober 2026 wurde die Investmentplattform TWINO Ziel einer Reihe aufeinanderfolgender, umfassender Cyberangriffe. Unsere IT-Spezialisten erkannten den Angriff am 16. Oktober und ergriffen Maßnahmen, um ihn zu stoppen und seine Auswirkungen zu begrenzen. Die anschließende Untersuchung ergab, dass auf personenbezogene Daten einiger Nutzer zugegriffen worden war. Am 17. Oktober wurden die betroffenen Daten und Nutzer identifiziert und die bei dem Angriff ausgenutzte Sicherheitslücke geschlossen.

Wir haben die lettische Datenschutzaufsichtsbehörde (Datu valsts inspekcija), die lettische Zentralbank (Latvijas Banka) sowie weitere zuständige Behörden über den Vorfall informiert und arbeiten mit ihnen zusammen.

KI verändert die Bedrohungslage

TWINO und andere Finanzdienstleister sind heute täglich mit versuchten Cyberangriffen konfrontiert. Eine neue Generation von Werkzeugen verändert die Art dieser Angriffe: Autonome KI-Agenten sind in der Lage, Systeme selbstständig zu scannen, eigene Angriffswege zu planen und ihre Taktik innerhalb von Sekunden anzupassen, wenn ein Angriffsversuch fehlschlägt. In den vergangenen Wochen haben Finanzinstitute in Südkorea und Japan über Angriffe berichtet, bei denen solche Werkzeuge eingesetzt wurden. Erste Erkenntnisse unserer Untersuchung deuten darauf hin, dass auch beim Angriff auf TWINO ein vergleichbares autonomes KI-Tool zum Einsatz kam.

TWINO hat kontinuierlich in Cybersicherheit und Technologie investiert. Unsere Systeme haben es uns ermöglicht, den Angriff zu erkennen und zu stoppen. Leider konnten sie den Zugriff auf die Daten jedoch nicht vollständig verhindern. KI-gestützte Cyberangriffe sind eine Realität, auf die sich der gesamte Finanzsektor vorbereiten muss. Dies schmälert unsere Verantwortung in keiner Weise, und wir passen unsere Schutzmaßnahmen entsprechend an.

Welche Maßnahmen wir ergreifen

  • Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.

  • Wir setzen zusätzliche technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen um.

  • Wir werden die Sicherheit unserer Plattform und den Schutz der Daten unserer Nutzer weiter stärken.

So schützen Sie sich

Unabhängig davon, ob Ihre Daten betroffen sind, empfehlen wir allen TWINO-Nutzern, weiterhin wachsam zu bleiben:

  • TWINO wird Sie niemals per E-Mail, SMS oder Telefon dazu auffordern, Ihr Passwort oder Ihre Authentifizierungscodes preiszugeben, Zahlungsanforderungen zu bestätigen oder Zahlungen vorzunehmen. Auch Ihre Bank wird Sie niemals dazu auffordern. Sollte jemand, der sich als TWINO-Mitarbeiter ausgibt, solche Forderungen stellen, geben Sie keinerlei Informationen weiter – selbst dann nicht, wenn die betreffende Person Ihre persönlichen Daten kennt.

  • TWINO versendet E-Mails ausschließlich von folgenden Adressen: [email protected] (Kundenservice), [email protected] (Neuigkeiten und Marketingmitteilungen) und [email protected] (Compliance und Geldwäscheprävention). Die Domain twinoinvest.eu wurde früher für die Kommunikation verwendet, wird inzwischen jedoch nicht mehr genutzt.


Wir entschuldigen uns nochmals für diesen Vorfall und die damit möglicherweise verbundenen Sorgen.

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