20 Feb 2026

Passive Einkünfte: 6 Wege, sie durch Investitionen aufzubauen

Erfahren Sie, was passive Einkünfte wirklich bedeuten, und entdecken Sie sechs praktische Möglichkeiten, durch Investitionen regelmäßige Einnahmen zu erzielen – auch mit kleinen Beträgen.

Expert Insights

Passive Einkünfte sind in den letzten Jahren zu einem der meistdiskutierten Themen im Bereich der persönlichen Finanzen und Investments geworden. In diesem Artikel erklären wir, was passive Einkünfte tatsächlich bedeuten, wie sie aufgebaut werden können und stellen sechs der beliebtesten Möglichkeiten vor – inklusive ihrer Eignung für unterschiedliche Anlegerprofile.

Der Artikel richtet sich sowohl an Einsteiger, die ihre ersten Schritte im Investmentbereich machen, als auch an erfahrene Anleger, die ihre bestehenden Einkommensströme diversifizieren und Risiken besser verteilen möchten.

Passive Einkünfte – Mythen und Realität

Passive Einkünfte sind Geldbeträge, die regelmäßig mit vergleichsweise geringem täglichem Aufwand auf Ihr Konto fließen. Im Gegensatz zu einem Angestelltenverhältnis, bei dem das Einkommen direkt von der geleisteten Arbeitszeit abhängt, basieren passive Einkünfte auf der Fähigkeit von Kapital, Vermögenswerten oder Investitionen, langfristig Cashflows zu generieren.

Der Begriff passive income wird häufig romantisiert – als Möglichkeit, Geld zu verdienen, während man am Strand entspannt. In der Realität erfordern passive Einkünfte aus Investitionen jedoch Anfangskapital, eine durchdachte Strategie und Geduld.

Wichtig ist: Passive Einkünfte ohne Immobilien, unerwartete Erbschaft oder ein bereits profitables Unternehmen sind möglich – aber nie vollständig passiv. In der Regel ist zunächst eine Investition von Zeit, Wissen oder Kapital erforderlich, gefolgt von regelmäßiger Überwachung und Anpassung an Marktveränderungen.

Passive Einkünfte aus Investitionen – warum sind sie so attraktiv?

Passive Einkünfte ermöglichen es:

  • Zusätzliche Einnahmen neben dem Gehalt zu erzielen

  • Die langfristige finanzielle Sicherheit zu stärken

  • Vom Zinseszinseffekt zu profitieren

  • Die Abhängigkeit vom klassischen 9-to-5-Arbeitsmodell schrittweise zu reduzieren

Aus diesem Grund gewinnt passives Investieren zunehmend an Bedeutung – auch bei Personen, die mit kleineren Beträgen starten möchten.

Wie erzielt man passive Einkünfte? – 6 gängige Wege

Unabhängig vom gewählten Investmenttyp ist einer der stärksten Wachstumstreiber der Zinseszinseffekt. Die regelmäßige Reinvestition von Zinsen und Dividenden kann das aufgebaute Kapital erheblich steigern.

1. Dividenden

Dividenden gelten als Klassiker unter den passiven Einkommensquellen. Durch Investitionen in dividendenzahlende Aktien oder entsprechende Fonds erhalten Anleger regelmäßige Ausschüttungen – meist vierteljährlich oder jährlich.

Vorteile:

  • Regelmäßige Erträge

  • Möglichkeit der Reinvestition

Nachteile:

  • Dividenden sind nicht garantiert

  • Kursschwankungen am Aktienmarkt

Dividendenstrategien eignen sich besonders für langfristig orientierte Anleger mit Fokus auf stabile Cashflows.

2. Zinserträge aus Anleihen und Kreditinstrumenten

Zinserträge sind eine weitere beliebte und vergleichsweise planbare Form passiver Einkünfte. Sie entstehen durch Investitionen in Anleihen, Kredite oder Asset-Backed Securities (ABS), deren Auszahlungen aus den Cashflows eines zugrunde liegenden Portfolios erfolgen.

Diese Variante spricht vor allem Investoren an, die Wert auf strukturierte Zahlungspläne und nachvollziehbare Einnahmen legen – vorausgesetzt, der Emittent oder das Portfolio erfüllt seine Verpflichtungen.

3. Immobilien und Mieteinnahmen

Immobilien zählen traditionell zu den stabileren Einkommensquellen. Einnahmen entstehen durch Mieten, zusätzlich besteht Potenzial für Wertsteigerungen.

Allerdings erfordern direkte Immobilieninvestitionen aktives Management – Instandhaltung, Mietersuche und administrative Aufgaben.

4. Immobilienfonds und REITs

Wer von Immobilien profitieren möchte, ohne selbst Eigentum zu verwalten, kann in Immobilienfonds oder REITs investieren.

Ein REIT (Real Estate Investment Trust) investiert in ertragsbringende Immobilien wie Bürogebäude, Einkaufszentren, Logistikimmobilien oder Wohnobjekte und schüttet einen Großteil der Gewinne als Dividenden aus.

5. Investmentfonds und ETFs

Investmentfonds und ETFs ermöglichen eine breite Diversifikation über verschiedene Märkte und Anlageklassen hinweg.

ETFs bilden in der Regel einen Index nach, während aktiv gemanagte Fonds versuchen, den Markt zu übertreffen.

Erträge können aus Dividenden, Zinsen oder Kursgewinnen entstehen. Diese Instrumente werden häufig für langfristige, regelmäßige Sparpläne genutzt.

6. Digitale Vermögenswerte und alternative Investments

Digitale Assets (z. B. Kryptowährungen) und alternative Investments können ein Portfolio ergänzen, gehen jedoch mit höheren Risiken und Volatilität einher.

Alternative Investments umfassen Anlageformen außerhalb klassischer Aktien, Anleihen und Fonds – beispielsweise bestimmte Formen des Crowdinvestings oder strukturierte Finanzinstrumente.

Vergleich der gängigsten passiven Einkommensquellen

Dividendenaktien

  • Komplexität: Mittel

  • Risiko: Mittel bis hoch

  • Startkapital: Mittel

  • Regelmäßigkeit: Niedrig bis mittel

  • Für Einsteiger geeignet: Teilweise

Zinserträge (Anleihen, ABS)

  • Komplexität: Niedrig bis mittel

  • Risiko: Niedrig bis mittel

  • Startkapital: Niedrig

  • Regelmäßigkeit: Meist regelmäßig

  • Für Einsteiger geeignet: Ja

Immobilien (Vermietung)

  • Komplexität: Hoch

  • Risiko: Mittel

  • Startkapital: Hoch

  • Regelmäßigkeit: Meist regelmäßig

  • Für Einsteiger geeignet: Nein

REITs

  • Komplexität: Mittel

  • Risiko: Mittel

  • Startkapital: Niedrig bis mittel

  • Regelmäßigkeit: Mittel

  • Für Einsteiger geeignet: Ja

ETFs

  • Komplexität: Niedrig

  • Risiko: Mittel

  • Startkapital: Niedrig

  • Regelmäßigkeit: Niedrig bis mittel

  • Für Einsteiger geeignet: Ja

Digitale und alternative Investments

  • Komplexität: Mittel bis hoch

  • Risiko: Hoch

  • Startkapital: Niedrig

  • Regelmäßigkeit: Variabel

  • Für Einsteiger geeignet: Teilweise

Passive Einkünfte für Einsteiger – Schritt für Schritt

Viele fragen sich: Sind passive Einkünfte auch mit geringem Kapital möglich? Die Antwort lautet: Ja.

Bevor Sie beginnen, empfiehlt es sich:

  • Einen Notgroschen in Höhe von 3–6 Monatsausgaben aufzubauen

  • Hochverzinste Schulden zu tilgen

Auch kleine Beträge – sogar ab 1 Euro – können sinnvoll sein, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Investitionsmechanismen zu verstehen.

Erforderliche Kenntnisse

  • Grundverständnis von Zinsen, Rendite und Risiko

  • Wissen über Diversifikation

  • Disziplin bei regelmäßigen Investitionen

Wo kann man lernen?

  • Finanzportale und Fachblogs

  • Bildungsangebote von Investmentplattformen

  • Fachliteratur zu persönlichen Finanzen und passivem Investieren

  • Praktische Erfahrung mit kleinen Beträgen

Welche Investments eignen sich besonders für Einsteiger?

Für Anfänger empfehlen sich transparente, strukturierte und diversifizierte Lösungen – beispielsweise zinstragende Instrumente, ETFs oder Investments mit regelmäßigen Auszahlungen.

Passive Einkünfte

Passive Einkünfte aus Investitionen sind kein schneller Weg zum Wohlstand, aber eine nachhaltige Strategie zur langfristigen finanziellen Stabilität.

Durch die Kombination verschiedener Instrumente – Dividenden, Fonds, strukturierte Wertpapiere – lässt sich ein ausgewogener und widerstandsfähiger Cashflow aufbauen.

Für Anleger, die mit kleineren Beträgen starten möchten, bieten moderne Investmentplattformen wie TWINO transparente und strukturierte Instrumente mit regelmäßigen Auszahlungen. Dieser Ansatz verbindet Disziplin, Transparenz und langfristige Perspektive.

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Dieses Material dient Informationszwecken und stellt keine individuelle Anlageempfehlung dar.